Der 11-jährige kaum zu bändigende Cyril (Thomas Doret) hat nur eine Idee im Kopf: Er möchte seinen Vater Guy (Jérémie Renier) wiederfinden, der ihn vorübergehend in einem Kinderheim untergebracht und keine Telefonnummer hinterlassen hat. Als er sogar aus dem Heim ausbricht, um den Kontakt zu seinem Vater wieder herzustellen, lernt er durch Zufall Samantha (Cécile de France) kennen, die einen Friseursalon unterhält und ihn an den Wochenenden bei sich zuhause aufnimmt. Cyril erkennt aber noch nicht, dass Samantha genau die Liebe für ihn empfindet, die er bräuchte, um seinen Zorn zu besänftigen, zeigt sich wenig dankbar und ist von seinem ursprünglichen Plan auch nicht abzubringen.
An Cecile de France liegt es nicht und auch an den anderen Schauspielern (allen voran dem Jungen) gibt es nichts zu bemängeln, dass der Junge mit dem Fahrrad zur faden Nummer verkommt. Zum Einen nervt die Synchronisation des Jungen, zum Anderen entsteht wenig Atmosphäre, daß man als Zuschauer irgendwie berührt wäre. Vielleicht ist es ja auch nur das Fehlen einer wirklichen Geschichte, dass diese Werk gewollt aber nicht gekonnt wirkt.




