Der Löschenkohl – eine kultige, weithin bekannte Backhendlstation in der tiefsten Österreichischen Provinz. Hier spielt sich Lebenskultur, Esskultur, Freizeitkultur und Familientradition ab. Brenner (Josef Hader), der hier eigentlich nur die Mahnung für einen nicht bezahlten Leasingvertrag abgeben will trifft auf die harsche „Gastfreundlichkeit“ der hier lebenden Personen. Da diese sich merkwürdig verhalten, lässt ihm sein Trieb (er war vorher Polizist) keine Wahl, der Sache auf den Grund zu gehen und verlängert seinen Aufenthalt auf unbestimmte Zeit. Von da an geschehen auffällig viele Absonderlichkeiten – scheint, als hätte Brenner in ein Wespennest gestochen.
Ein Film voller Esprit, rabenschwarzem, trockenem Humor und kauzigen Typen, dass es nur so kracht.
Was der Knochenmann eigentlich sein will, ist nicht so klar – Komödie, Thriller, Horror oder Klamauk? Vielleicht von allem ein Stück, wobei es überwiegend ernsthaft zugeht. Zarte Gemüter werden in einigen Szenen arg strapaziert, denn im Keller des „Löschenkohl“ geht es sehr appetitlich zu. Es ist wirklich schon wieder was passiert…




