Einer der wichtigsten Feiertage Italiens Mitte August in der römischen Sommerhitze. Rom ist wie ausgestorben bis auf ein paar verwegene Touristen. Der weißweindurstige Gianni, der noch mit seiner alten Mutter unter einem Dach lebt kümmert sich aufopferungsvoll um sie und versinkt in Schulden. Da bietet es sich an, seinem Vermieter und später auch anderen Bekannten einen Gefallen zu tun und auch deren Mütter kurzfristig aufzunehmen… aus anfänglicher Ablehnung entwickelt sich ein ausgefülltes Miteinander, in dem die alten Damen richtig aufblühen.
Man muss schon ein großes Faible für die italienische Lebensweise haben, sonst ist man hier fehl im Kinosaal. Eine Frau, egal wie alt will in Italien schön sein und sie will vor allem das Leben und die kulinarischen Köstlichkeiten genießen. Um die geht es vor allem beim Festmahl im August.
Nur knappe 75 Minuten Spieldauer kann der stellenweise sehr unterhaltsame Streifen bieten. Wozu aber auch mehr, denn die eigentliche Geschichte ist erzählt und auch so gibt es noch den ein oder anderen Leerlauf sowie „Fülldialoge“. Trotz charmanter Ansätze etwas zu wenig Kino fürs Geld.




