Brenner steht mal wieder am Abgrund des Lebens, bis ihm sein leerstehendes Elternhaus in Graz einfällt. Dort will er es sich gemütlich machen. Neben Begegnungen mit alten Freunden, geschehen seltsame Dinge um ihn herum, denen er auf die Spur kommen will.
Nach dem Knochenmann kommt hier der ersehnte Nachfolger. Hader verkörpert den Kult gewordenen Brenner fast schon zu abgewrackt, allerdings mit der nötigen überdrehten Situationskomik. Man könnte befürchten, dass es mit dem ‚österreichischen‘ übertrieben würde, dass man sich Untertitel wünscht, aber dem war nicht so. Neben den verschrobenen Charakteren verblasst eine Nora von Waldstätten im wahrsten Sinne des Wortes. Die eingestreuten Rückblenden verwirren zunächst, ergeben dann aber Sinn, sobald sich alle Verflechtungen entwirren. Wieder einmal hängt alles zusammen und bietet gute Unterhaltung. Die Klasse vom Knochenmann wird aber ob der dünneren Handlung nicht ganz erreicht.




