Frieder, einen jungen Deutschen verschlägt es nach Polen, aber nicht nur der Arbeit wegen, sondern auch wegen der Liebe. Sein Job ist es, streikenden Arbeitern eine Gehaltserhöhung zu versprechen, obwohl die Verlegung in die billigere Ukraine ansteht. Mit seiner Liebe läuft es besser: die Polin Gosia und er planen ihre Hochzeit, doch am Polterabend tauchen plötzlich seine früheren Band-Kumpels auf. Spätestens jetzt ist Gosia nicht mehr amused und Stress ist vorprogrammiert.
Christian Ulmen agiert sehr bemüht (war er schon immer so aufgedunsen?), genau wie seine Deutschen Freunde. Trotz allem Bambam will die Geschichte nicht glaubwürdig werden. Zu lasch die Anspielungen auf Frieders Vergangenheit und die Band. Klischeehaft werden natürlich Deutsch/Polnische Eigenarten zum Besten gegeben und sämtliche Ereignisse kommen für den Zuschauer konstruiert rüber. Die Sonne geht auf, wenn Kasia Maciag (Gosia) die Leinwand betritt, aber das reicht neben der äußerst amüsanten Deutsch/Polnischen Schachpartie nicht aus, um die Aufmerksamkeit hoch zu halten. Großteils belanglos und ziemlich überflüssig.




