Hanna ist BWL Studentin und will unbedingt einen Job als Unternehmensberaterin. Doch ihr Lebenslauf gibt dafür nicht genügend her. Ein AuslandsPraktikum in Israel mit behinderten Kindern scheint die Lösung. Widerwillig reißt sie dorthin, doch ihre Unlust und Zweifel sollen sich auflösen.
Karoline Schuch als Hanna ist fast ein Bisschen zu schön als Hauptfigur, aber so verdreht sich den Männern natürlich leicht den Kopf. Ob das Nazideutschland in Israel nach wie vor solch ein präsentes Thema ist, dass ständig Anspielungen darauf anzutreffen sind, mag dahingestellt bleiben, aber Hannas Reise nimmt diesen Part eher ungewöhnlich leicht auf und so kann man als Zuschauer sich darauf einlassen und darüber lachen. Natürlich besitzt die Story geradeso TV-Format, wird aber spritzig erzählt. Hannas Reise verzichtet zum Glück auf einen Schluss, der auf jeden Fall in die Hose gegangen wäre. Besitzt Witz, den nötigen Ernst und weiß überwiegend zu Unterhalten.




