Frank ist 40 Jahre alt und hat einen Gehirntumor. Der Arzt eröffnet ihm, er habe nur noch wenige Monate zu leben. Er will die kurze Zeit, die ihm noch bleibt, bei Frau und Kindern zu Hause verbringen und nicht im Krankenhaus dahinvegetieren. Eine Herausforderung für die ganze Familie bahnt sich an. Simone, seine Frau kommt immer öfter bei der Pflege an ihre Grenzen. Der achtjährige Sohn kümmert sich rührend um den Papa, mit dem es stetig bergab geht, aber die pubertierende Tochter kommt weniger gut damit zurecht und flüchtet sich in den Sport.
Andreas Dresen liefert einen besonderen Film nach dem nächsten ab und stets geht es um Tabuthemen, oder einfach Schicksale, die bewegen. Dazu ist das Ganze wirklich real dargestellt. Die vielen Laiendarsteller machen ihre Sache unglaublich gut und die teilweise improvisierten Details im Zusammenleben der krisengeschüttelten Familie sorgen zusätzlich für Authenzität. Trotzdem verlässt man den Kinosaal nicht durchgehend traurig, denn es bleibt der Gedanke an die letzten schönen Stunden und der Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Unbedingt ansehen!




