Der Sklave wird vom deutschen Kopfgeldjäger Dr. Schultz „freigekauft“ und hilft diesem bei seiner Jagd nach den Brittle-Brüdern. Danach lässt Dr. Schultz Django frei, doch dieser bleibt trotzdem bei Schultz, weil beide Interesse daran haben dem Plantagenbesitzer Calvin Candie einen Besuch abzustatten.
Ein Knaller wurde angekündigt und ein „beinahe Knaller“ ist es geworden. Einmal mehr verzückt uns Christoph Waltz als Dr. Schultz, allerdings können die Dialoge es nicht mit einem Hans Landa (Inglourious Basterds) nicht ganz das Wasser reichen. Was solls, der Saal steht trotzdem Kopf. Tarantino-typisch wird mit exzessiver Gewalt nicht gespart, aber nicht, ohne den sozialkritischen Hintergrund zu vernachlässigen. Das Thema Weiß/Schwarz wird bis zur Schizophrenie (ein schwarzer Sklavenhändler?) getrieben.
Warum aber ist Django kein absoluter Topp-Film? Leonardo Di Caprio als Monsieur Candy versucht mit seiner Sprache in die gleiche Kerbe zu hauen, wie Christoph Waltz, erreicht dessen Niveau allerdings nicht ansatzweise. So wirkt diese Figur nur noch lächerlich. Django ist schlichtweg etwas zu lang! Nach dem eigentlichen Finale werden noch weitere Sequenzen drangehängt, die nicht hätten sein gemusst (die obligatorische Minirolle von Tarantino selbst und das Dynamitfinale in der Villa).




