Die Schwestern Caroline und Charlotte sind unzertrennlich, auch als sie sich beide in denselben Mann, den Schriftsteller Friedrich Schiller, verlieben. Schiller selbst ist von beiden hingerissen und kann sich nicht entscheiden, also beginnt ein frivoles Dreiecksverhältnis. Probleme kommen erst auf, als eine der beiden schwanger wird.
In dieser Literaturverfilmung begleiten wir die beiden Schwestern Caroline und Charlotte und wir treffen Goethe und Schiller, wobei Goethe als der Böse und Schiller stets als der Gute dargestellt wird. Die Geschwisterliebe und das „Teilen“ der Liebe zu Schiller nimmt schon Ausmaße an, die man mit der Realität kaum vereinbaren kann. Man wartet förmlich darauf, dass es zum Eklat kommt und so kommt es auch – spätestens, als Kinder ins Spiel kommen. Letztendlich muss man sich Fragen, was der Film vermitteln will. Das Wirken der großen Deutschen Dichter wohl kaum, denn deren Schaffen wird nur angerissen. Eher die Geschwisterliebe und das Verbotene in der Gesellschaft dieser Zeit. Hier kommen die stärken Momente eindeutig zu dünn daher. Dazu machen manche nicht in die Zeit passende Aussprüche nahezu jeden Bezug zur Realität kaputt – Überflüssig.




