Zwei Pärchen und ein Single treffen sich zum Dinner irgendwo in Paris. Während des Wartens auf die schwangere Gattin plaudert Vincent den geplanten Vornamen des Babys aus, der sich als absoluter Tabu Name entpuppt. Ein Eklat droht und weitere Abgründe der beteiligten Personen tun sich auf.
Eine kammerspielartige Produktion, die einen schnell an den Gott des Gemetzels erinnert. Auch hier spielt der gesamte Film nur innerhalb der vier Wände einer Wohnung. Es gibt allerdings Unterschiede: Bei Der Vorname brilliert nicht nur ein Schauspieler, Sonden nahezu das gesamte Ensemble. Dadurch dass mehr Personen beteiligt sind, ergeben sich auch mehr verschiedene Themen, was den Film vielschichtiger und interessanter macht. Mit fast zwei Stunden läuft der Vorname einen Tick zu lange, auch wenn in der überwiegenden Zeit ein Feuerwerk an Rededuellen abgebrannt wird. Natürlich gibt es auch ein paar Längen sowie künstlich wirkende Dialoge und bemühte Gefühlsausbrüche, aber insgesamt konnte man solch einen Knaller im Vorfeld kaum erwarten.




