Julian ist ein ausgebüchster Psychiatriepatient. Mit der Kraft des Gehens glaubt er, den schwer herzkranken Vater seines gestorbenen Freundes zu heilen, dazu will er zu Fuß von Berlin nach Süddeutschland gehen. Er begegnet zunächst der jungen Ärztin Ju, die sich unglücklich fühlt und ihn schließlich begleitet. In einem kleinen Touristenort folgt die nächste Begegnung: eine frustrierte Ehefrau und Mutter folgt den beiden ebenfalls. Nicht zuletzt ist der Polizist Jan auf der Suche nach dem entflohenen und ihre Wege kreuzen sich kurz vor Julians Ziel.
Den hervorragenden Schauspielern ist nicht anzulasten, dass mit der Mann der über Autos sprang nur bedingt funktioniert. Sehr träge schreitet die Geschichte voran und die Kamera fängt dabei gerne Gesten und Mimiken ein, anstatt dass sich das Tempo erhöht.
Die Motive der Hauptpersonen bleiben überwiegend unklar – ja kaum nachzuvollziehen. Vor allem aber werden dem Zuschauer ständig Zufälligkeiten zugemutet, die der Glaubwürdigkeit wenig zuträglich sind. Wenigstens erfahren wir am Ende noch, wie der seltsame Titel zustande kam.




