Der Hobbit – eine unerwartete Reise

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Der Hobbit - Eine unerwartete Reise Bilbo Beutlin gerät unversehens in ein Abenteuer, als Gandalf, der Zauberer bei ihm aufkreuzt und bei ihm Pläne für eine Mission schmiedet. Der Drache Smaug hält die alte Heimat der Zwerge besetzt und die gilt es für die Zwerge zurück zu erobern.
Was Star Wars vorgemacht hat, macht nun der Hobbit nach: zeitlich deutlich vor den bereits ausgestrahlten Der Herr der Ringe Teilen angesiedelt, soll es auch hier 3 Teile geben. Den Anfang macht die unerwartete Reise.
Am Anfang wird in die Geschichte eingeführt und die Charaktere vorgestellt, von denen einige während des Films mehr und mehr Kontur bekommen. Leider verliert sich Regisseur Peter Jackson viel zu viel in Details und schwelgt sich im Rausch der neuen Bildtechnik. In größter Gigantomanie werden dem Zuschauer Landschaften und Monster um die Ohren gehauen. Die Geschichte selbst wird so zähflüssig wie abgekühlte Lava erzählt und ist in seiner Vorhersehbarkeit selbst von einem Kinderfilm nicht zu überbieten. Glattgebügelte, blutleere Schlachtszenen, total überzogene Actionsequenzen, bei denen unsere Helden auch mal hunderte Meter in die Tiefe stürzen können, um maximal etwas Schorf an den Händen zurückzubehalten. Das führt die Spannung mehr und mehr ins Lächerliche. Man hat nie den Eindruck, es könne auch nur einem der 14 Figuren irgend etwas geschehen – das sorgt beim Kinobesucher für Gleichgültigkeit und Gähnen. Es gibt mittelmäßige Filme, die tun nicht weh, der Hobbit aber tut weh: er raubt uns zu viel wertvolle Lebenszeit. Die 170 Minuten wären auch bequem in 90 Minuten erzählt… Finger weg.