Claire fühlt sich von Krankheiten bedroht, die es noch gar nicht gibt und Leo nimmt alles locker und leicht ohne sich viele Gedanken zu machen. Sie schreibt gerne lange SMS, er ist mundfaul und sagt nur kurz und knapp das Nötigste. Sie will ständig Sex und er findet andere Dinge stets wichtiger. Er wandert überaus gerne mit einem Freund in die Berge, woran sie so gar nichts findet. Man merkt schon, Claire und Leo sind so unterschiedlich doch trotzdem sind die beiden ein Paar. Sie streiten, versöhnen und trennen sich.
Man kann sagen was man will: Sicher, ist Claire in keiner Weise authentisch, sondern übertrieben gekünstelt und auch Leo wirkt wie ein Michael Mittermeyer auf Entzug, trotzdem bietet der letzte schöne Herbsttag beste Kinounterhaltung vom Anfang bis zum Schluss. Selbst die amüsanteste Passage, die man bereits aus dem Trailer kennt (die Begegnung mit Claire’s Eltern) nutzt sich auch nach dem fünften Mal nicht ab… Herrlich!




