Ganz weit hinten

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Ganz weit hinten Duncan ist ein in sich gekehrter 14-Jähriger, der wiederwillig mit seiner Mutter und ihrem Freund in Urlaub fährt. Doch auch dort sondert er sich ab und heuert im “Water Wizz” Vergnügungspark als Aufseher an. Mehr und mehr wächst er in seinen neuen Job hinein, vor allem auch weil er ernst genommen wird. Doch die Distanz zu seiner Familie vergrößert sich dadurch nur noch.
Was nach einigen Szenen wie Klamauk ausschaut, entwickelt stellenweise dann doch den nötigen Ernst. Der Klamauk entspringt in erster Linie einigen skurrilen Personen (der Bademeister und die Nachbarin). So nerven deren Auftritte anfangs noch, aber lässt man sich mehr und mehr darauf ein, gewinnt Ganz weit hinten deutlich.
Dass aus dem schüchternen Jungen ein selbstbewusster Jugendlicher wird ist abzusehen, aber sympathisch umgesetzt und je näher das Ende kommt, umso sehnlicher wünscht man sich den neuen Freund von Mutter Pam zum Teufel. Gefühle werden also durchaus geweckt, sodass der Film wenn man nichts erwartet sogar etwas positiv überraschen kann.