Das Mädchen Albertine reist mit ihren Eltern in die Bretagne, um den Geburtstag vom Großmutter zu feiern. Dort treffen sie auch auf eine Menge anderer Verwandte aus ganz Frankreich. Ein großes Fest mit ausgelassener Stimmung scheint bevor zu stehen, allerdings soll die Weltraumstation Skylab ausgerechnet in der Gegend abstürzen.
Innerhalb kürzester Zeit nach 2 Tage New York der zweite Film, bei dem Julie Delpy Regie geführt und auch noch mitgespielt hat und das merkt man – auch hier ist das Tempo und der Wortwitz recht hoch, wenn auch nicht ganz die Intensität von 2 Tage New York erreicht wird. Die Ereignisse in der Vergangenheit entsprechen zum Großteil ihren eigenen Erlebnissen. Für meinen Geschmack werden uns viel zu viele Personen aufgetischt, denen man erst einmal Herr werden will (wer ist jetzt der und der; wie steht jetzt die zu dem…) – dazu noch die vielen Namen, das ist für frankophile Laien nicht immer völlig nachzuhalten. Absolut klasse ist natürlich die kleine Albertine, aber für einen nachhallenden Eindruck ist das doch etwas wenig. Nervigste Sequenz sind die Chanson-singenden Protagonisten – hier hätte man sich Untertitel gewünscht, um besser in deren Gefühlswelt eintauchen zu können.




