Konrads Frau arbeitet als Anästhesistin und er selbst bleibt zur Kindererziehung zu Hause. Er hat sich zum perfekten Hausmann und Vater entwickelt, doch nun strebt auch er seine alte Stelle als Theater Regisseur an und seine Frau Christine soll sich mehr in den Haushalt einbringen. Doch die beiden haben die Rechnung ohne die Kinder gemacht. Diese haben mittlerweile viel mehr Bindung zu ihrem Vater als zu ihrer berufstätigen Mutter entwickelt.
Als das neue Au-Pair Mädchen mehr Last als Hilfe ist und die Familie mehr und mehr ins Wanken gerät muss sich grundlegendes ändern.
Was für eine Familie! Man kann sich leicht vorstellen, dass es sich möglicherweise wirklich so ereignen kann, wenn der Mann die Kinderbetreuung übernommen hat und die Frau inzwischen Karriere macht. Wobei die beiden Mädchen schon großartig dargestellt sind – vielleicht an der einen und anderen Stelle etwas bemüht und gekünstelt, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam.
Herausragend natürlich auch die beiden Hauptdarsteller in all ihren Facetten zwischen Egoismus, Verzweiflung und Selbstaufopferung. Neben sämtlichen Geschehnissen, die erfreulich relitätsnah und mit dem nötigen Ernst bedacht sich, weiß auch das Ende zu überzeugen, das geschickt auf eine zu positive Auflösung verzichtet – stark.




