Die Wand

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Die Wand Einer Frau findet sich eines Morgens in einer Berghütte wieder. Nach einer Zeit stellt sich heraus, dass das Land um die Hütte von einer unsichtbaren Wand umgeben ist. Nach anfänglichem Ankämpfen, arrangiert sie sich mit ihrer Situation und beginnt ihre Erlebnisse aufzuschreiben.
Nach kleiner Einführung findet man sich fast in einem klaustrophobischen Horrorstreifen wieder, der sie aber dann mehr und mehr in Erzählphrasen auflöst. Dabei brilliert Martina Gedeck zweifellos als Schauspielerin, allerdings weniger mit ihrer ermüdenden Erzählstimme, die definitiv nicht für ein Hörbuch geeignet ist.
Wo die unsichtbare Wand herkommt, wird nie aufgelöst und so ergibt sich die besondere Stärke einerseits in den Naturaufnahmen und anderseits in der fürchterlichen Einsamkeit. Zusammen mit den melancholischen Geigenklängen, die nicht selten an den Nerven sägen ergibt sich ein höchst unkonventionelles Machwerk, auf das man sich einlassen muss. Anstrengend