Andrei Filipov, einst großer Dirigent des weltberühmten Bolschoi-Orchesters in Moskau. Doch weil er sich in den 80ern weigerte, jüdische Musiker aus dem Orchester zu werfen, wurde ihm der Taktstock entrissen und er zum Hausmeister degradiert. Eines Tages fällt ihm ein Fax des Pariser „Théâtre du Châtelet“ zu, dessen Leiter, Olivier Morne Duplessis, das Bolschoi-Orchester für einen Auftritt in dem Theater buchen will. Andrei hat die verrückte Idee, mit seiner alten Mannschaft selbst das Konzert zu spielen und anstelle des echten Bolschoi nach Paris zu fahren.
Das Konzert verblüfft zunächst mit Typen, die sich weitab von Hollywoodschönheiten bewegen und die Sympathien der Zuschauer erobern. Die Geschichte selbst ist stark an den Haaren beigezogen, was zwar bei einer Komödie zu verschmerzen ist, hier allerdings so flach wie ein Tümpel im Sommer. Die Gags, überschaubar an ihrer Zahl zünden kaum zumal man die meisten bereits im Trailer gesehen hat. Positiv zu erwähnen bleibt die Tatsache, dass man die zwei Stunden ohne Langeweile übersteht und dass das Finale wirklich fulminant, bombastisch und mitreißend überzeugen kann. In Summe leider etwas wenig um eine wirkliche Empfehlung auszusprechen.




