Der britische Muslim Mahmud nimmt’s mit der Religion nicht so genau. Doch als ihm sein Sohn Rashid eröffnet, dass ein bekannter fundamentalistischer Prediger sein künftiger Schwiegervater werden wird, muss Mahmud sich ändern, um den Eheschluss nicht zu gefährden. Was aber viel schlimmer scheint: Mahmud erfährt durch Zufall, dass er ein Adoptivkind und dazu noch Jüdischer Herkunft sein soll. Von da an ist seine Persönlichkeit völlig gespalten und er weiß sich zu beiden und zu keiner Religion hingezogen.
Omid Djalili, der vor allem in Großbritannien bekannte britisch/iranische Comedystar (oder ist es doch Markus Maria Profittlich?) verkörpert den zwischen Türkischer und Jüdischer Kultur und Religion schwankenden Mahmud/Solly Shimshillewitz mit viel Slapstick.
Zeitweise wird sogar Monty Python-Niveau erreicht. Die witzigen Momente beschränken sich allerdings fast ausnahmslos auf die ersten 30-45 Minuten. Danach lassen Witz und Komik deutlich nach. Wer sich wie ich schwer tut, religiöses Tun nachzuvollziehen, dem kann Alles Koscher nur wenig geben. Am Ende wird man sogar an Bollywood erinnert, aber erinnern wird man sich nicht lange. Zumindest ist die Musikauswahl sehr abgefahren.




