Moonrise Kingdom

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Monster Wir schreiben das Jahr 1965: Pfadfinder Sam und Suzy reißen aus ihrem Lager aus. Beide in ihrem Wesen ähnliche Außenseiter, die ihrer angestammten Umgebung zu Fliehen versuchen.
Doch Eltern, Sheriff, das Jugendamt und die Pfadfinderschar macht sich Sorgen und auf die Suche nach den beiden. Die Ausreißer entdecken die Pfade der Liebe und trotzen clever den Häschern und auch dem Unwetter.
Moonrise Kingdom bietet einen sehr eigenwilligen Stil: hier wird mit blankpolierten Kulissen gearbeitet, die den ganzen Film märchenhaft komisch erscheinen lassen. Gespickt mit Altstars, die allerdings allesamt mehr durch ihre Präsenz glänzen, als durch auffällig positives Schauspiel. All diese Rollen hätten nämlich auch von X-Beliebigen Schauspielern besetzt werden können, aber dann würde man nicht über Moonrise Kingdom sprechen.
Das Einzige, was hier wirklich Spaß macht sind die persönlichen Geschichten unserer beiden Hauptfiguren – beides ungeliebte Außenseiter, die sogar eine zarte Liebe füreinander entwickeln.
Möglicherweise hat der Film im Kinderprogramm mehr Erfolg, wie im Erwachsenen-Abendprogramm mit viel fragwürdigem Humor (ich bin mal hinterm Haus und suche mir einen Baum, den ich umhacken kann).