Lost River

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Lorst River Ryan Gosling versucht sich jetzt auch als Regisseur und verpasst seiner Lebensgefährtin Eva Mendes gleich eine geheimnisvolle Rolle. Es ist nicht verwunderlich, dass er sich dick bei den letzten Filmen bedient, bei denen er als Schauspieler mitwirkte. Musik (= Drive), verworrene, düstere Story (= Only God Forgives). Möglicherweise hätte er hier ebenfalls mitspielen können, Lost River hätte kaum schlechter werden können. Dabei beginnt es vielversprechend in den Ruinen der von der niedergehenden Autoindustrie gebeutelten Detroit versuchen ein paar wenige durchzuhalten. Der Sohn Bones stiehlt Kupferkabel und verkauft diese und Mutter Billy versucht ihren Banker zu überreden, die Ratenzahlung auszusetzen. So kann sie nicht anders, als ein zwielichtiges Jobangebot anzunehmen, das sie in ein düsteres Etablissement führt. Daneben gilt es noch, die Stadt von einem Fluch zu befreien… Eine mystische Straße führt in den Fluss, der nun ein Stausee geworden ist und einige Ortschaften überflutet wurden.
Leider kann man nicht jeder Situation folgen und möglicherweise kann es auch der Regisseur selbst nicht und verliert sich mehr und mehr in mystischen Irrungen, gepaart mit durchgeknallten Charaktere, die kalt vom gelangweilten Zuschauer abprallen. Besser sein lassen…