Einer nach dem anderen aka Kraftidioten

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Mein bester Film 2014

Kraftidioten Nils lebt in Norwegen und befreit berufsmäßig eine wichtige Straße vom Schnee. Eines Tages wird sein Sohn tot aufgefunden – angeblich wegen einer Überdosis Heroin. Doch damit will sich der Vater nicht abfinden und stößt auf die Heroinmafia, die seinen Sohn auf dem Gewissen haben. Er beginnt mit seinem Rachefeldzug, der immense Ausmaße annimmt und mehr und mehr Opfer kostet.
In ganzen „Tarrantino-Manier“ gepaart mit nordischen kruden Ideen fließt viel Blut en Fjord hinunter. Anfangs fragt man sich noch, wo denn der Witz versteckt ist, doch spätestens bei der Szene, als zwei Norwegische Polizisten ein Knöllchen verteilen wollen, ohne das Auto zu verlassen, gibt es kein Halten mehr… die Unterhaltunglatte liegt so lange hoch, bis der Hauptdarsteller seine Selbstjustiz beendet hat. Danach verflacht Kraftidioten ein wenig. Ganz starke Szenen kann auch Bruno Ganz aufweisen, obwohl er eigentlich wenig zu sagen hat. Am Ende entlädt sich die Szenerie in bestem Westernfinish, dass es nur so kracht… herrlich!