Arschkalt

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Arschkalt Berg war mal ein großer Name der Tiefkühlkost. Aber seine eigene Firma ging Pleite und so muss er sich als Tiefkühlkostverkäufer durchs Leben schlagen. Das geht solange gut, bis er eine neue Chefin vor die Nase gesetzt bekommt, die ihm einen Beifahrer zum Anlernen neben das Steuer setzt: den jungen Moerer, der neugierig ist, plappert ohne Punkt und Komma und alles besser weiß. Zu viel für den wortkargen Misanthropen Berg. Allerdings hat er keine andere Wahl, sonst ist auch sein Job in Gefahr.
Die Hauptpersonen sind natürlich Herbert Knaup und Johannes Allmayer. Anfangs sind sich die beiden fremd wie Feuer und Wasser. Zusammen mit der überaus unterhaltsamen Geschichte kommt hier das herrliche Schauspiel der beiden am stärksten zu tragen. Vor allem Knaup als ewig griesgrämiger Tiefkühlkostfahrer kann hier den Zuschauern ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubern. Je länger Arschkalt allerdings dauert und je näher sich die beiden Hauptprotagonisten kommen, umso mehr verliert man sich in unrealistischem Klamauk, der den an sich Klassefilm dann doch abwertet. Trotzdem noch sehenswert!