Issa schafft es illegal nach Hamburg. Dort findet er Zuflucht in der islamischen Gemeinde. Nach und nach sind ihm verschiedenste Institutionen auf den Fersen, denn so unschuldig, wie es scheint ist die mysteriöse Person nicht. Hilfe erfährt er von der jungen Anwältin Annabel Richter, doch damit begibt auch sie sich in Gefahr.
Amerikanische und Deutsche Schauspieler in einer Amerikanischen Produktion mit Hamburg als Ort des Geschehens, dazu ein brandaktuelles Thema – das verspricht einiges. Die Figur des schnodderigen Günther Bachmann (letzte Rolle von Philip Seymour Hoffman) ist präzise und interessant gezeichnet, nicht zuletzt grandios gespielt – daneben verblasst so manch anderer Akteur. Besonders befremdlich mutet die Synchronisation der Deutschen Schauspieler an, die zudem nur mickrige Nebenrollen ausfüllen. Dass man sich in Hamburg bewegt, nimmt man optisch zwar wahr, wirkt aber Studiomäßig kühl und abstrakt. Eine gewisse Spannung will man gar nicht absprechen, aber dann doch bitte mit einem größeren Knalleffekt.




