Mondkalb

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Mondkalb Nach Du bist nicht allein ein weiterer Film mit Axel Prahl (Kommissar Thiel – Tatort) in der Hauptrolle. Hier ist allerdings Juliane Köhler was die Präsents angeht mindestens gleichberechtigt. Alexandra (Juliane Köhler) zieht es nach ihrer Haftentlassung zurück in die Heimat ihrer Kindheit, um dort einen Neuanfang zu wagen. Dort trifft sie auf Piet (Axel Prahl) und dessen Sohn Tom, die das Nachbarhaus bewohnen. Dieser Tom drängt sich Alex ziemlich auf und lässt sie an den Sorgen der Kleinfamilie teilhaben. Nach und nach kommen sich auch Piet und Alex näher und die Schatten ihrer Vergangenheit werden immer größer.
Die beiden Hauptdarsteller und auch Leonard Carow als Tom brillieren in diesem überwiegend ruhigen Schicksalsdrama, dass nach ziemlich langem Anlauf in der zweiten Hälfte gewaltig an Fahrt aufnimmt. Vor allem dann, wenn man Details aus der Vergangenheit der Darsteller erfährt.
Eigentlich die besten Voraussetzungen für einen tollen Film. Leider ist die Grundhandlung sehr dünn, sodass weniger gezeigt wird, als sich der Zuschauer denken muss. Als Buch stelle ich mir die Geschichte sehr prickelnd vor, als Film vor allem für die große Leinwand trägt sie nicht genügend, als dass man den Kinobesuch als Erlebnis bezeichnen könnte.