Violet trommelt ihre verstreute Verwandtschaft zusammen, als ihr Mann plötzlich verschwindet. Die Meisten haben sich schon sehr lange nicht mehr gesehen. Violets Art, alles direkt auszusprechen sorgt nicht bei allen Beteiligten für Wohlgefallen und so gerät das Treffen mehr und mehr aus den Fugen.
Ganz im Stile von Der Gott des Gemetzels wird uns hier ein Dialoglastiges Machwerk vor den Latz geknallt. Die etablierte Schauspielriege sorgt für reichlich Zunder – Eine Julia Roberts – kann zu Abwechslung mal gar nicht nett, ein Ewan Mc Gregor, der nach Lachsfischen im Jemen endgültig das oberflächliche Star Wars Image los wird und natürlich eine Maryl Streep, die alle Fäden in der Hand hält. Wie es für solch einen Film üblich ist, kommen mehr und mehr düstere Geheimnissen und Abgründe ans Tageslicht, allerdings unrealistisch überspitzt zum Ausdruck gebracht – das ist wohl der Unterschied zwischen Amerikanischem und Französischem Film.




