I killed my mother

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I killed my mother Hubert (Xavier Dolan) hasst seine Mutter. Er hasst ihre kitschige Deko, ihre geschmacklosen Pullis und die widerliche Art, wie sie isst. Und er hasst, wie sie andere, vor allem ihn zu manipulieren versucht und sich dabei stets in Unschuld suhlt. In diesem pseudobeschützten Heim wächst Hubert auf und sucht sich seine eigenen Freiräume, entdeckt die Liebe, Freundschaft und grenzt sich mehr und mehr ab. Doch das schwierige Verhältnis zu seiner Mutter bleibt stets ein Thema.
Ein gewagtes Projekt, über Liebe und Hass des Sohnes seiner Mutter gegenüber, wobei der Hauptdarsteller gleichzeitig sein Filmdebüt abliefert. I killed my mother soll Denkanstöße liefern, auf welche Art sich Mutterliebe äußert. Das gelingt leider nur in Ansätzen. Zu übertrieben werden die Dialoge geführt, zu aufgesetzt muten die Gefühlsschwankungen an. Das nervt mit zunehmender Laufzeit.