Stephen Myers, Berater der demokratischen Präsidentschaftshoffnung Morris, gilt in jungen Jahren schon als politisches Wunderkind, der für jedes Problem einen genialen Dreh kennt und sich für keinen schmutzigen Trick zu schade ist. Zunehmend hält Myers sich für unfehlbar. Er trifft sich mit dem Wahlkampfchef des anderen Lagers und lässt sich auf sexuelle Eskapaden ein. Er ahnt nicht, dass hinter seinem Rücken längst intrigiert und an seinem Untergang gearbeitet wird.
George Clooney auf allen Kanälen, dabei ist er hier nicht unbedingt der Hauptakteur, sondern sein junger PR-Berater (Ryan Gosling). Für einen Amerikanischen Film glänzt The Ides of March auch mit einer recht komplexen Geschichte, die zum Ende hin Fahrt und Spannung aufnimmt. Ob es dazu des obligatorischen Todesopfers bedarft hätte sei dahingestellt. Die Dialoge haben überwiegend einen faden Beigeschmack, denn zu oft wirken diese total künstlich – eben Amerikanisch. Clooney selbst agiert dabei selten authentisch. Manchmal ist es besser, nicht auch noch für die Regie verantwortlich zu sein. Nicht jeder ist ein Clint Eastwood.




