Dein Weg

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Dein Weg Tom Avery, ein Augenarzt aus Kalifornien hat mit seinem einzigen Sohn bisher nicht viel zu tun gehabt. Als er allerdings von dessen Tod während seines Jakobswegs erfährt, beschließt er spontan die Wanderung für ihn fortzuführen. Während des Marschs kämpft er mit seiner Trauer und trifft andere skurrile Gestalten, die alle ihr eigenes Schicksal zu bewältigen haben.
Die Amerikaner und großes Gefühlskino – das geht eigentlich nicht zusammen. Ansatzweise schafft es Dein Weg allerdings doch zu berühren, allerdings nervt zusehends die zu große Harmonie und Konfliktlosigkeit der 4 Hauptakteure. Man meint, diese ganz neuen Bekanntschaften sind schon für die Ewigkeit in Stein gemeißelt. Was darin gipfelt, dass alle 4 doch noch gemeinsam ans Meer gehen, um die Asche von Toms Sohn dort den Fluten zu übergeben. Zu Gute heißen möchte ich aber absolut, dass es nicht zu einer eigentlich erwarteten Liebesgeschichte zwischen der Kanadierin und einem der anderen Akteure kommt. Zu glattgebügelt, aber nicht unbedingt wirklich schwach.