Von Menschen und Göttern

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Von Menschen und Göttern Bis Mitte der Neunzigerjahre gelingt es einer Gruppe von französischen Mönchen in ihrem Kloster in den Bergen des algerischen Maghreb, mit der muslimischen Bevölkerung in friedlicher Koexistenz zu leben. Als kroatischen Arbeitern nicht weit vom Kloster entfernt die Kehle durchschnitten wird, holt der Terror die Männer ein. In der Weihnachtsnacht dringt der Bandenführer ins Kloster ein und fordert Medikamente und einen Arzt für seine verletzten Kämpfer, was der Abt ablehnt. Die Situation eskaliert.
Von Menschen und Göttern ist nahezu überall überschwänglich gelobt worden. Handwerklich und atmosphärisch kann man dem Film auch wirklich nichts vorwerfen. Völlig irrational finde ich diesen Film allerdings als Einschlafkino par excellence. Die Nebenfiguren werden nicht weiter vertieft und ständige Betsequenzen strecken das Machwerk dann auf 2 Stunden. Möglicherweise liegt es auch daran, dass ich als Atheist religiöses Handeln und Gedankengut überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Es ist löblich, dass man das terroristische Handeln anprangern will, da sich die Geschehnisse in Algerien tatsächlich ereignet haben, allerdings reicht mir da der Wikipediaeintrag.