2012

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2012 Der groß angekündigte Megablockbuster vom „Meister der Endzeit“ Roland Emmerich. Durch eine Sonneneruption sendet die Sonne gefährliche Strahlung, welche den Erdkern erhitzt und schließlich die Erdkruste verschieben lässt. Was langsam beginnt, gipfelt in der globalen Katastrophe. Dazwischen die Hauptfiguren: John Cusacks als Familienvater Jackson Curtis, Danny Glover als US-Präsident und Chiwetel Ejiofor als Wissenschaftler und später Präsidentenberater Adrian Helmsley.
Natürlich ahnten die oberen Politiker vom Bevorstehen der Apokalypse und haben bereits im Geheimen mehrere Schiffe in Auftrag gegeben, welche einige wenige Auserwählte und Superreiche für das Leben danach wappnen soll.
Was anfangs noch versucht wird wissenschaftlich anschaulich zu erläutern, wird mehr und mehr zur hirnrissigen Farce. Ein John Cusack wirkt zwar bemüht, doch hat auch er keine Chance gegen die gewaltigen Computertricks und Effekte, die uns bereits im Trailer den Film schmackhaft machen sollen. Warum in aller Welt muss die aberwitzige Fahrt der Limousine so dermaßen übertrieben sein? Gleiches gilt für die Szenen mit dem Flugzeug und natürlich gegen Ende mit einer der Archen. Was vor 25 Jahren bei Indiana Jones noch für Spannung gesorgt hat, wirkt anno 2009 nur noch peinlich. Doch es gibt noch eine Steigerung: Das kindische Happy-End (auf einmal ist die Welt wieder genesen und von den Milliarden Opfern spricht niemand??). Ganz sicher wird 2012 kommerziellen Erfolg haben. Die Frage ist nur: wer verlässt wirklich zufrieden den Kinosaal?
Tipp: Geld sparen und die diversen Trailer ansehen, denn damit hat man alles gesehen, was es zu sehen gibt.